By Burkhard Boemke, Bernhard Ulrici (auth.)

Das Lehrbuch behandelt den Allgemeinen Teil des Bürgerlichen Rechts, der die Grundlage für praktisch alle anderen Bereiche des Zivilrechts bildet. Insbesondere die allgemeine Rechtsgeschäftslehre muss auch im Schuld-, Sachen-, Familien- und Erbrecht beherrscht werden. Sie ist dementsprechend unverzichtbarer Bestandteil jeder juristischen Ausbildung. Wer hier auf Lücke setzt, wird auch in anderen Gebieten des Bürgerlichen Rechts verloren sein. Erfahrungsgemäß ist der Allgemeine Teil des BGB Gegenstand der Anfangssemester des juristischen Studiums. Der für Studenten noch ungewohnte Umgang mit Gesetzen und ihren Formulierungen sowie die Unsicherheiten im Gutachtenaufbau treffen auf einen hohen Abstraktionsgrad der einschlägigen Normen. Dem Studenten hier eine verständliche Anleitung zu bieten, ist Anliegen des Lehrbuchs. Dieses ist an den Bedürfnissen des Anfängers ebenso wie an denen des Examenskandidaten ausgerichtet und hilft durch Klausurfälle mit Lösungsskizzen zu Schwerpunkten der Rechtsgeschäftslehre sowie begleitend angebotenen Lernmittel (elektronische Mind-maps), den richtigen Grundstein zu legen.

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Von solchen, auf Grund hoheitlicher Befugnisse erlassenen Satzungen, sind die Satzungen privatrechtlicher Vereine zu unterscheiden. 18 Gesetze im nur materiellen Sinn unterscheiden sich vom förmlichen Gesetz also in erster Linie durch den Normgeber. In materieller Hinsicht haben sie dagegen dieselbe Funktion. Rechtsverordnungen und Satzungen enthalten abstrakt-generelle Regelungen, die genauso beachtet werden müssen wie die durch formelles Gesetz erlassenen Rechtsnormen. 20 21 22 23 III. Gewohnheitsrecht19 Rechtsnormen müssen nicht zwingend durch ein Rechtssetzungsorgan erlassen und schriftlich fixiert sein.

S. v. „örtlich versetzt“ zu verstehen ist.  15. Vgl.  138 ff.  114. 10 BGH v. 1966, NJW 1967, 343, 346.

Diesen dritten Schritt bezeichnet man als Subsumtion (des Lebenssachverhalts unter die rechtlichen Vorgaben).  B. darauf zu untersuchen, ob Bert einen für ihn fremden körperlichen Gegenstand (Pkw) durch sein Handeln (Schlag mit dem Hammer) zurechenbar beeinträchtigt (Beule) hat. Ist dies der Fall, kann die Voraussetzung „Verletzung eines geschützten Rechtsguts“ bejaht werden. C. Gesetzesauslegung I.  h. die gesetzliche Regelung verstanden wird. Den Vorgang der Ermittlung des maßgeblichen Sinns einer gesetzlichen Regelung nennt man Auslegung.

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